Direkter Link zum Download von "OBDACH-Blätt'l"
Kooperation von OBDACH e.V. mit der Stadtmission Heidelberg bei den „manna-Kursen“
Die evangelische Kapellengemeinde Heidelberg bietet als erste Gemeinde in Baden-Württemberg ein kostenloses Bildungsprogramm für Benachteiligte an. Diese Kurse sind ein Projekt von „Neue Brücken bauen . . . zwischen Generationen, Kulturen und Institutionen“, zugleich ein Programm der Landesstiftung Baden-Württemberg in Partnerschaft mit dem Fonds „Diakonische Gemeinde“ der Evangelischen Landeskirche Baden. Personen mit Hartz-IV-Einkommen und alle weiteren Personenkreise mit bescheidenem Einkommen haben in dieser „Akademie für Arme“ die Möglichkeit zur Teilnahme an Bildungskursen.
Angeboten werden Kurse für „Kochen für Hartz-IV-Budget“, für Stimmbildung und Sprecherziehung; es gibt Jogging-Gruppen, Fitness- und Gymnastik-Gruppen; man kann einen Malkurs besuchen, in einem Chor zusammen mit anderen singen. Das Programm soll in den kommenden Monaten noch ausgebaut und vielseitiger werden.
Obdach e.V. hat die Einrichtung dieser Kurse begrüßt und die Einladung der Stadtmission an die von uns betreuten Personen gerne weitergegeben. Wo Menschen aus ihrer Isolation herauskommen, zusammen mit anderen längst verschüttete Fähigkeiten wieder einüben oder neue Begabungen entdecken, wo die leeren Stunden wieder mit bereichernden Aktivitäten ausgefüllt werden, kann wieder Selbstbewusstsein wachsen. Damit wird die Teilnahme an solchen Kursen zu einem hilfreichen Schritt auf dem Wege in die eigenverantwortete Selbstständigkeit.
Wir werden uns freuen, wenn viele der von uns betreuten Personen dieses Angebot annehmen.
März 2009
Der ROBA-Umbau ist abgeschlossen - doch es geht mit aller Kraft weiter!
Das OBDACH-Team, das bereits in der Umbauphase aktiv mitgearbeitet hatte, macht weiter mit folgenden Leistungen:
- Wärmedämmung und Verputzen des Seitenbaus (Bild)
- Renovierung des Hofzimmers: Außenputz und -anstrich; Innenputz, Tapezieren und Streichen. Das Hofzimmer beherbergt jetzt die Redaktion des Obdach-Blätt'l
- Renovierung der Waschküche
- Sanierung der Hofeinfahrt

Lesen Sie den ausführlichen Bericht [PDF: 826 KB] und die Liste der beteiligten Firmen [PDF: 899 KB]
Das OBDACH-Blätt'l
2011
Eine beachtliche Initiative ist die Gründung des OBDACH-Blätt'l, einer eigenen Obdachlosenzeitung - die „einzig wahre“ Heidelberger Obdachlosenzeitung! Der Vorschlag, ein Informationsblatt herzustellen, kam von einem unserer Betreuten, der auch die Redaktionskonferenzen organisierte. Es fanden viele Redaktionssitzungen statt. Erst ging es um die Gliederung des Inhalts, dann um die Form und das Aussehen. Die Inhalte werden ausschließlich vom Redaktionsteam bestimmt. Alle Artikel werden von den Teammitgliedern, Freunden und Bekannten selbst geschrieben oder aus anderen Druckerzeugnissen ausgewählt. Somit werden Inhalt und Produktion eigenständig vom Redaktionsteam verantwortet. Vorstand und Sozialarbeiter waren lediglich Katalysatoren beim Start des Projektes und organisieren heute lediglich den Vertrieb und die Finanzierung. Für die Herstellung der Zeitung wurden inzwischen zwei Zusatzjobs eingerichtet.
Das OBDACH-Blätt’l hat bereits viele regelmäßige Leser gefunden, weil es authentisch ist und spannend zu lesen, denn die aufgegriffenen Themen werden von Menschen bearbeitet, die wissen, wovon sie reden.
Die erste Nummer des OBDACH-Blätt'l erschien Mitte 2006. In den Jahren 2007 und 2008 sind 7 Ausgaben erschienen. In diesem Jahr werden vier Zeitungen erscheinen. Nun ist die dritte ab 04.09.2011 vertriebsbereit*. Das OBDACH-Blätt’l wird gegen eine Spende von 1,70 € abgegeben. Hierdurch hoffen wir wenigstens die Material- und Herstellkosten einzuspielen.
* Für eine Spende von 3,50 EURO senden wir Ihnen gerne ein Exemplar des OBDACH-Blätt'l zu. Mailen Sie uns Ihren Wunsch an obdachblattl(at)obdach-hd.de oder schreiben Sie ein Kärtchen an OBDACH-Blätt’l., Herrn Dave Jepertinger, Rohrbacher Straße 62, 69115 Heidelberg.
Bisherige Ausgaben
2010
2009
2008
2007
2006
Die Büroerweiterung
Die Geschäftsstelle von Obdach e.V. hat ihren Sitz in der Bahnhofstraße 3 in Heidelberg. In den angemieteten Räumen im Vorderhaus sind sowohl der "OBDACH-Treff" als auch die Büros des Vorstands und der Sozialarbeiter untergebracht.
Der "OBDACH-Treff" ist montags, mittwochs und freitags geöffnet. Dort treffen unsere Mieter andere Leute, unterhalten sich, trinken Kaffee, frühstücken, sprechen mit den Sozialarbeitern. Dort finden auch unsere Kleiderbasars und die gemeinsame Weihnachtsfeier statt.
Für vier Sozialarbeiter gab es nur ein Büro und einen Schreibtisch. Ein zweiter Schreibtisch stand in einem Raum, der halb Küche und halb Toilettedurchgang war - unzumutbare Zustände für ernsthafte Sozialarbeit.
Die Anmietung von drei Zimmern in einem Hintergebäude verbesserte diese Verhältnisse wesentlich. Alle Räume im Vorderhaus sind jetzt der Betreuungsarbeit gewidmet. Jeder Sozialarbeiter hat seinen Schreibtisch und es können ungestört vertrauliche Gespräche geführt werden. Die Vorstandsarbeit findet im Hintergebäude statt, wo es sogar einen kleinen Besprechungsraum gibt.
Unser "Arbeitsteam" (siehe Kapitel Beschäftigung) führte die mit der Erweiterung verbundenen Renovierungsarbeiten durch. Sie umfassten Tapezier- /Streich-/ Bodenbelagsarbeiten und die Einrichtung einer kleinen Küche zur Versorgung des OBDACH-Treffs. Alle Küchenmöbel und -geräte sind gespendet ebenso wie die Büroausstattung mit Gebrauchtmöbeln, die uns die Sparkasse Heidelberg überlassen hat.




















